Mit dem Holzpavillon zogen im Sommer 2018 auch die bildenden und gestaltenden Künste in die Wunderkammer ein. Die 24 Meter lange, zweistöckige Baute von 2×2 Architekten soll bald Werkstätten, Ateliers und Ausstellungsräume beherbergen. Sie stand als Der Pavillon an der Badenfahrt 2017. In der Wunderkammer erhält sie ein winterfestes Dach, Böden und isolierte Wände.

Der Pavillon wird die nächste Waste Architecture Baute der Wunderkammer: Wie bereits der Container wird der Pavillon aus rezykliertem Material er- und ausgebaut. Bis es so weit ist, verziert die Struktur als Holzskulptur die Brache. Kaum stand die Baute, nahm sie auch schon als hervorragendes Bauwerk an der Architekturausstellung Open House teil.

Auch beim Pavillon arbeiten wir mit Firmen zusammen. Einerseits sollen auf der Lehr-/Lernbaustelle junge Menschen in den Gewerken ausgebildet werden sowie im Rahmen von Teambildungsevents Firmen an der Gestaltung des Pavillons teilnehmen. Andererseits freuen wir uns über Material aus dem Bau(neben)gewerbe, das wir an unserer Baute rezyklieren können: Bretter, Fenster, Türen etc. (siehe Materialliste unten). Aus dem Material bauen unsere Architekten, Künstler/innen, Handwerker/innen und Mitgestaltenden eine Fassade in Form eines künstlerisch hochwertigen Patchworks – der Pavillon ist innen Kunst und aussen Kunst!

Schreiben Sie uns, falls Ihre Auszubildenden oder Mitarbeiter/innen auf der speziellen Baustelle Hand anlegen wollen oder Sie Material zum Bau beitragen können! vereinwunderkammer@gmail.com

Materialliste

Die Baute als Holzskulptur

Fotos: Andrea Helbling

 

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