Sa 29.09., ab 14.00: Open House und Elektro-Night

Open house zeigt Architekturbegeisterten jährlich an zwei Tagen herausragende Architektur aus verschiedenen Zeitepochen. ExpertInnen und NutzerInnen führen in Zürich (wie auch in anderen Städten weltweit) kostenlos durch 100 Gebäude und Aussenräume. Dank unserem eleganten Holzpavillon ist die Wunderkammer dieses Jahr ebenfalls dabei! Am Samstag 29.09. um 14.00 und 15.00 führen die Geschäftsleiterin und unsere Landschafts-/ArchitektInnen durch Container, Holzpavillon und Zauberwald. Treffpunkt ist vor dem Container auf Seiten der Tramhaltestellen. Unsere Bar lädt den ganzen Tag über zum Verweilen ein; abends öffnen wir den Container für eine exquisite Konzert- und Clubnacht.

https://openhouse-zuerich.org/orte/die-wunderkammer/

Chinabot heisst die umkämpfte Region im Grenzgebiet von Thailand, Laos and Kambodscha; Chinabot ist aber auch der Name des Elektronik-Trios aus eben diesen Ländern. Zwei davon – Lafidki (Kambodscha) und Pisitakun (Thailand) – präsentieren in der Wunderkammer ihre experimentelle elektronische Tanzmusik, die industriellen Techno mit lokalen Einflüssen aus ihren Ländern mit harten Flächen und Sequenzen aufbereitet. Lafidki eröffnet den Abend um 20.00 mit arrhythmischen Turbulenzen von massig geschichteten Synthesizer-Loops, während in Pisitakuns Set schwere Bässe und lethargische Trompeten sich mit  pulsierenden Synths und hämmernden Beats zu noisig-industriellem und experimentellen Techno verbinden.

Das Zürcher Urgestein monoblock b entführt uns mit seinem dj Set von düsterem Ambient zu New-Wave-Techno und glitchie Breakbeat, Future Noise und PunxXx auf eine einzigartige Reise durch Raum und Zeit. Zum Abschluss geleitet uns Oldboy mit seinem Set zu den Anfängen des EBM, Wave und Industrial zurück, mit Bands wie Esplendor, DAF, Front 242, Young Gods oder den Einstürtzenden Neubauten.

Pisitakun: https://www.chinabot.co/pisitakun
Lafidki: https://www.chinabot.co/lafidki

Monoblock B: https://soundcloud.com/monoblock-b

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Sa 22.09., 21.15: Wunderkammer goes Kulturbüro mit Kaspar König

Am Samstag geht die Wunderkammer fremd – an die Anwandstr. 30 ins Kulturbüro Zürich. Die Kulturinstitution des Migros Kulturprozents feiert nämlich ihren 20. Geburtstag. Ein denkwürdiger Anlass für viele Kulturschaffende: Denn im Kulturbüro trifft man sich, kopiert, bearbeitet Bilder und Filme, lehnt Kameras und Beamer aus und diskutiert die neusten Produktionen, Geschehnisse und Tendenzen.

Kein Wunder also, dass sich beim Jubiläum einmal mehr ganz Zürich ein Stelldichein gibt, mit der Wunderkammer ist auch der Norden präsent. Wir werden gebührend vertreten durch den züriholländischen Soundtüftler Kaspar König, der Mobiliar und Wände zum Klingen bringen wird: Der u.a. von König entwickelte Synestizer wandelt Farben und Oberflächen des Büros zu Klang um und lässt damit die altbekannte Umgebung zu etwas Neuem werden.

Kaspar König ist am Office Sounds Abend in bester elektronischer Gesellschaft. Vom OOR Saloon eingeladen ist Valentina Vukšić mit ihren noisige Motherboards; Kashev Tapes spielen dronige Kopierapparate und Riso-Tekks; ous records tragen partizipative Tapeloops von Simon Grab bei. OOR Saloons DJ Fred Hystère wird zwischen den vier Acts des Abends Office-Noises und Verwandtes ab Vinyl auf den Tellern drehen. Zürcher Elektronik at its best – be there!

http://zwanzig.kulturbuero.ch/visualscore-synestizer-performance/
https://www.facebook.com/events/335664613838487/

Neu: Arbeitsplätze im Co-Working Space der Wunderkammer!

 

Über unserer schmucken Bar entsteht in der Containeranlage der Wunderkammer ein Co-Working Space. Lichtdurchflutet und mit Blick auf die Tramhaltestelle, den Bike-Park, den Holzpavillon, die Aussenbar und den Zauberwald bietet der 63m2 grosse Raum Platz für sieben Computerarbeitsplätze. Mit der Sitzecke, Internet, Mikrowelle, Kühlschrank, Internet, Beamer und Konferenztisch bietet der Raum fast alles, was du für eine erfüllte Kreativtätigkeit am Computer brauchst. Rund um die Containeranlage lädt der riesige Aussenraum zum grillen, hängen, Skulpturen bauen und was einem noch so einfällt.

Die Wunderkammer befindet sich in Leutschenbach / Glattpark, schräg gegenüber vom Fernsehstudio und ist super angebunden (Trams 10/11/12). Die Zwischennutzung ist ein partizipatives Kreativlabor – die Nachbarschaft ist uns wichtig. Drum haben BewerberInnen aus Zürich Nord Vorrang. Ausser du hast schon eine (ähmmm… funktionierende…) Pflanzenkläranlage gebaut, sprichst sieben Computersprachen und hackst alles oder kannst WIRKLICH ALLES aus WIRKLICH ALLEM bauen und es sieht SMASHING aus.

Du brauchst einen Büroplatz, bist kreativ, hast schon Erfahrung (mit Kollektiven) und Lust, in einem experimentellen Umfeld zu arbeiten?

Schreib uns! vereinwunderkammer@gmail.com

18.09., 18.30: Dritter Quartierentwicklungsstammtisch „Chancen im neuen Quartier“

Chancen im neuen Quartier: Genossenschaftliche
Siedlungsentwicklung und Freiraum für die Nachbarschaft

Zeit: Dienstag, 18. September 2018, 18.30 Uhr
Ort: Container des Vereins Wunderkammer
Adresse: Brache Ecke Thurgauer- / Glattparkstrasse, Leutschenbach / Glattpark
Anreise: Tram 10, 11 oder 12 bis «Glattpark»

Ablauf:

1) Vesna Tomse, Präsidentin Verein Wunderkammer:
«Die Wunderkammer als Motor der Gemeinschaftsentwicklung»

2) Christian Häberli, Co-Präsident IG Grubenacker:
«IG Grubenacker – Situation, Anliegen, Visionen»

3) Moderierte Diskussion:
«Standpunkte hören, Ideen weiterspinnen, Synergien benennen, Anliegen vernetzen»
anschliessend: Apéro

Zum Thema:

Das Areal Thurgauerstrasse West ist eine der letzten Baulandreserven der Stadt Zürich. Aufgrund eines städtebaulichen Konzepts wurden für das 65’000 m2 umfassende Gebiet Gestaltungspläne erarbeitet, die im März 2018 zusammen mit den Zonenplanänderungen dem Gemeinderat überwiesen wurden. Bereits 2012 haben sich Einwohnerinnen und Einwohner in der Nachbarschaft des Entwicklungsareals zur IG Grubenacker zusammengeschlossen und begonnen, Entwicklungsperspektiven des Grubenackerquartiers zu diskutieren. Dabei ging und geht es insbesondere auch um die aktive Mitwirkung bei der Planung der Überbauung Thurgauerstrasse West. Am Quartierentwicklungsstammtisch in der Wunderkammer vom 24. April 2018 kam die Vision auf, eine Wohnbaugenossenschaft zu gründen, um sich im Verbund mit anderen Genossenschaften in den weiteren Planungsprozess einzubringen. Am 12. Juli 2018 haben rund ein Dutzend QuartierbewohnerInnen die konkrete Absicht bekundet, die Wohnbaugenossenschaft Grubenacker zu gründen. Die Vorbereitungen dazu laufen.

Der Verein Wunderkammer hat auf der Stadtzürcher Brache am Eingang zum
Glattpark einen vielfältigen Kulturbetrieb aufgebaut. Es trifft vieles aufeinander und befruchtet sich gegenseitig. Im Container mit Bar finden Veranstaltungen zu Quartierentwicklung, Neuen Medien, Musik/Klangkunst, Literatur, Film, Tanz und Kunst statt; die Geschäftsstelle wird bald zum Co-Working-Space. Der im Sommer 2018 neu erstellte Holzpavillon soll Ausstellungen und Ateliers/Werkstätten beherbergen. Im Zauberwald entsteht ein Kunst-Park auf Permakultur-Grundsätzen und neben der Aussenbar und –bühne bauen Primarschüler vom Auzelg bereits am Pizza-Ofen. Mehrere Projektgruppen sind am entstehen, weitere eingeladen – die Wunderkammer hat das Potential zum Quartiertreffpunkt zu werden.

Bitte meldet euch für den Event an unter: vereinwunderkammer@gmail.com