Montags ab 03.04.17: Zeichenkurse für Erwachsene

Bald werden unsere Gäste im Container nicht nur Events geniessen, sondern auch verschiedene Zeichentechniken erlernen können. Anhand von Beispielen und mittels praktischer Übungen lernen die TeilnehmerInnen, Objekte und die menschliche Figur trotz ihrer Komplexität auf vier grundlegende Formen zu reduzieren und sie dreidimensional und plastisch darzustellen. Wichtigstes Ziel des Kurses wird jedoch sein, jede Scheu abzulegen und mit dem einzelnen Kunstwerk individuelle Gefühle und seine eigene Persönlichkeit auszudrücken. Jeder kann zeichnen!
INHALT DES KURSES
Beobachtungs- und Wahrnehmungsübungen. Erkennen der Formen, Proportionen und Strukturen. Umgang mit Bleistift, Kohle und Farbstift. Modulation der Linie. Vertiefen von Themen wie: Bildkomposition, Raum, Perspektive, Licht und Schatten. Verfeinern der Fertigkeiten in realistischer Darstellung.
LERNZIELE
Die Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen kennen die wichtigsten Zeichentechniken und können diese anwenden. Sie zeichnen Objekte und Gegenstände und beobachten dabei Formen, Proportionen und Strukturen. Sie können mit Bleistift, Kohle und Farbstift umgehen. Ihre visuelle Wahrnehmung und ihre Beobachtungsfähigkeit werden geschult. Sie vertiefen Themen wie: Bildkomposition, Raum, Perspektive, Licht und Schatten.
KURSLEITUNG
Anca Sinpalean ist bildende Künstlerin und Kuratorin, hält einen Master-Abschluss in Curating von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), einen Master-Abschluss in Bildender Künste von der Akademie für Bildende Künste in Bukarest, sowie einen Bachelor-Abschluss in Malerei. Seit 2013 gibt sie Zeichnen- und Malkurse für Erwachsene und Kinder. Sie war bis 2016 künstlerische Leiterin bei der Wunderkammer Glattpark.

Sa 25.03.2017: RedMonky’s_lovelove#15 +++ DJ Ulla

 

Am Samstag geht es weiter im Kulturprogramm der Wunderkammer: Elektronisch, exzellent, exzessiv. Red Monky reisen mit einem experimentellen Programm aus Berlin an und der Zürcher DJ Ulla heizt dazu tüchtig zum tanzen ein. Yeah!

Die Gruppe

Red Monky ist eine offene Performance-Gruppe, die sich mit dem Verhältnis von Klang- und Bewegungsimprovisation auseinandersetzt. Unmittelbar hinterfragt sie die Grenzen zwischen den beiden Medien, verwischt sie und/oder zieht sie neu. Red Monky ist zudem eine Plattform für KünstlerInnen, die sich aktiv mit dem Bereich von Feminismus und Gender befassen.

http://manonparent.com/red-monky/

Die Performance

lovelovelove#15 ist sinnlich, ausufernd, minimalistisch, rot und Post-Pop; ein Lektüre – Konzert rund um das Thema Liebe. Es würdigt und bezieht sich auf Bell Hooks, Paul B. Preciado und Pauline Oliveros. Die benutzten Instrumente sind 2 Körper, 5 Mini Casio Keyboards, Effektpedale, Melodicas, Stimmen, Radio und Bücher.

Die Performerinnen

Miriam Siebenstädt, aka Jean P’ark, ist Multi-Instrumentalistin und Improvisatorin aus Berlin. Während des Saxophonstudiums in den Niederlanden konzentrierte sie sich verstärkt auf improvisierte Musik. Ihr musikalischer Fokus ist auf Minimalismus, Repetition, Klang als solchen, extreme Dynamiken gerichtet, wobei sie erweiterte Techniken und präparierte Instrumente benutzt.
Manon Parent ist eine Violonistin mit klassischer Ausbildung, Komponistin, Tänzerin und Choreographin für zeitgenössischen Tanz mit Abschluss am Pariser Konservatorium. Nach einem Stipendiat in New York interessiert sie sich verstärkt für Noise und Performance und den Dialog zwischen den Kunstformen. Sie ist Gründerin das pluridisziplinären Kollektivs Embody und Mitbegründerin des deutsch-polnischen Projekts Osmosis, das die Wechselbeziehungen zwischen improvisierten Bewegungen und Klängen auslotet.

Fr. 17.03.: Kurzfilmprogramm „visual abstractions“ +++ DJs


Eszter (Atelier Nitrate) kehrt nächsten Freitag 17. März in den Container zurück, mit einem Programm aus einer ganz anderen Film-Ecke als noch im Dezember. Visual Abstractions lautet der Titel ihres Programmes, das uns experimentelle und avantgardistische Kurzfilme aus 100 Jahren Filmgeschichte vorführt. Von Len Lye, Norman McLaren und John Whitney bis zu Stan Brakhage und Peter Tscherkassky zeigt der Filmabend ein breites und diverses Spektrum des Filmschaffens. Formen und Farben erobern die Leinwand. Die Erarbeitung des Visuellen geschieht entweder analog von Hand oder mit dem Computer, wobei sowohl Realität wie auch Ton abstrahiert werden – Musik wird von Formen repräsentiert, zuweilen ganz ohne Tonspur übermittelt. Bild ist Ton – Ton ist Bild.

Nach dem Kurzfilmprogramm sorgen die Zürcher DJs Nitrate und Uhuruku für treibende Rhythmen (nur mit Tonspur) in Richtung experimenteller Elektronik, future bass, dubstep, grime und footwork.

Facebook Event zum Teilen:
https://www.facebook.com/events/1806388849684460/

Atelier Nitrate:
www.ateliernitrate.ch

Freitag, 17. März 2017

Türöffnung: 19Uhr
Filmprogramm: 20Uhr
DJs: ab 21:30 / 22Uhr

Eintritt: Kollekte

Wir eröffnen den Kulturbetrieb in der Wunderkammer

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Am nächsten Donnerstag 09.03. eröffnen wir den Kulturbetrieb im Container! Und zwar mit keinem Geringeren als dem grossen Elektronik-Pionier Asmus Tietchens. Seit 1965 experimentiert Tietchens mit elektronischen Tongeneratoren und hat seither über fünfzig Platten und CDs herausgegeben. Der Hamburger verarbeitet in seiner elektroakustischen Musik Alltagsklänge und pure Sinustöne zu gewaltigen Klang-Stürmen und dichten Noise-Teppichen auf der Suche nach immer neuen Konstellationen dekontextualisierter Klänge. Nicht von ungefähr hat er für sein Werk, das auf mehreren internationalen Labels erschienen ist, zweimal den renommierten Karl Sczuka Preis des Südwestrundfunks (SWR) gewonnen.

Tietchens reist mit seinem Label-Chef Till Kniola an, der uns als DJ Zipo ein Ambient/Field Recording/Noise Collagen-Set vom Feinsten mitbringt. Der Kölner betreibt nicht nur sein Label aufabwegen, sondern veranstaltet auch selber hochkarätige Events (z.B. als musikalischer Direktor des Geräuschwelten Experimental-Festivals in Münster) und arbeitet als Berater im Kulturdepartement der Stadt Köln.

Wer also nächsten Donnerstag nicht zur Eröffnung des Kulturbetriebs im Container kommt, ist selber schuld.

www.tietchens.de
www.aufabwegen.de

Artikel des Zürcher Unterländers zur Kultur @Container Wunderkammer