Fr. 29.03., 21.00: Deaf At Sea (ZH) + Sleet Walls (ZH) +++ DJ Andrew Sherwell (London)

 

Club as Club can: Nächsten Freitag 29.03.  ab 21.00 widmet die Wunderkammer einen Abend ganz dem deepen Drone. Deaf at Sea und Sleet Walls verbinden mit field recordings, samples und manipulierten Aufnahmen das Experimentelle der improvisierten Live-Musik mit Andeutungen von Tunes und Beat, unendlich flächig und mächtig-meditativ. Nach der erweiterten Auslegung von Drone, Noise, Doom, Shoegaze und Folk der Angelsächsisch-Zürcher Musiker Deaf at Sea und Sleet Walls spielt kein geringerer als drone producer Andrew Sherwell (London). Be there!

 

DEAF AT SEA

As Deaf At Sea, Steve Fors (New York/Zürich) savors the uneasy territory between control and accident, melody and discord, presence and transience. He currently exploits a sonic palette of field recordings, processed cello and trombone, and original samples recorded onto hand-degraded magnetic tape. “I approach this work—while I stretch, scratch, and otherwise distress the recorded plastic film between my fingers, re-dub to fresh media, and then degrade the tape again—as an improvisation between myself and the cassette. On each progressive manipulation, the tape offers up something surprising and new for me to respond to. It’s this destructive/constructive interplay that is at the root of these new sounds.”

https://vimeo.com/316439236

SLEET WALLS

Sleet Walls is a project that interfaces drone, noise, doom, shoegaze, and folk through layers of delay. Like scanning through the channels of a radio distorted through time and memory, fragments of songs are interspersed with aleatoric pulses of static and sustained textures of glitched melodies.

www.soundcloud.com/sleetwalls

ANDREW SHERWELL

DJ set from London based drone producer Andrew Sherwell. His work combines the influences of Svarte Greiner, The Caretaker, Xela and Eastern European choral music to produce dense and murky devotional drones released on Whitelabrecs and Shimmering Moods Records.

https://whitelabrecs.bandcamp.com/album/orthodox-tales

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Do 14.03., 21.00: Divorce Ring + J. Carter (industrial Ambient / USA) +++ DJ Aszendent Robespierre (Drone/Ambient / ZH)

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Das Zürcher Label Cruel Bones lädt nächsten Donnerstag 14.03. ab 21.00 zum Konzert in den Container. Der industrial Ambient von Divorce Ring (power electronics / USA) und J. Carter (power electronics / USA) ist in seiner ganzen Kühle und Langsamkeit gleichzeitig fragil, suchend wie auch magisch – zu Musik gewordener Alb/Traum.

Vor, während und nach der Show der US-Amerikaner spielt DJ Aszendent Robespierre, der Cruel Bones Label-Chef persönlich, auf. Das Zürcher Label ist nicht auf ein einziges Genre fokussiert (obwohl die experimentelle und dunkle elektronische sowie basslastige Musik ganz klar die Oberhand hat 😉  ) Sehr viel wichtiger ist Cruel Bones die Rolle der Kunst in der Welt: Die Musik des Labels bringt uns dazu, unser Verständnis von Musik zu überdenken und sperrt sich gegen die grassierende Kommodifizierung und Kommerzialisierung nicht nur in der Musik.

Divorce Ring

https://holygeometrytapes.bandcamp.com/album/a-testament
https://divorcering.bandcamp.com

J. Carter
https://soundcloud.com/jeremiahcarter
https://strangerules.bandcamp.com/album/the-repetition-of-purity

The event itself is an act of creation–a totally unreal situation. Thus unless the act of creation is recorded, it cannot ever be realistic. Movements, moments, memories, recordings, are all rooted in realism.
The act is based on surrealism. Thus, every event is surreal. Only in retrospect does an event become real. The paradox of real-surreal imagery reconciles itself as a act of creation and the recording of that act and its emotions. Essentially they work in tandem.

(Holy geometry – label of J. Carter)

12.3.2019, 14.00-19.00: DAHEIM in der Metropole Schweiz

Kaum ist das letzte Stadtentwicklungspodium der AL in der Wunderkammer vorbei, kommt auch schon die nächste Stadtentwicklungsveranstaltung, die den Stadtrand thematisiert: Am Dienstag 12.03. veranstaltet der Verein Metropole Schweiz eine Führung durch Auzelg, den Glattpark und Leutschenbach. Danach wird ab 17.00 im Container zum Thema „Daheim in der Metropole Schweiz“ diskutiert.

Es ist die letzte Veranstaltung in der Reihe des Vereins Metropole Schweiz, die Lebensqualitäten und Wahrnehmung von guter Lebensqualität an unterschiedlichen Orten untersucht; Austausch und Partizipation stehen dabei im Vordergrund. Die vorgängigen vier Veranstaltungen behandelten die Themen «Diversität» im Basislager in Zürich, «Lebensstile» in der Siedlung Telli in Aarau, «Naturen» in Neuchâtel und «öffentlicher Raum» in Bellinzona. Das Auzelg, der Glattpark und das Leutschenbach-Quartier bieten ideale Voraussetzungen, um alle vier Themenbereiche zusammenzufassen und zu diskutieren.

Der Verein Metropole Schweiz besteht aus Wissenschaftlern, privaten und öffentlichen Planern auf allen Ebenen, Verbänden, Publizisten und verantwortungsbewussten Bürgern aus allen Landesteilen. Im Zentrum der Urbanisten-Vereinigung steht die Überzeugung, dass die einzelnen Teile der Schweiz zusammenwachsen und die Schweiz urban geworden ist. Darum soll die Bevölkerung angeregt werden, sich mit ihrer urbanen Zukunft aktiv und kreativ auseinanderzusetzen.

Zeit: Dienstag, 12. März 2019, 14.00-19.00
Treffpunkt: Tramstation Auzelg (Tramlinien 11 und 12)
Diskussion und Apéro im Container: 17.00-19.00

Das ganze Programm

So 03.03.19, 12.00: Leben am Stadtrand. Diskussion mit der Alternativen Liste

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Die Alternative Liste kommt am Sonntag 03.03.19 ab 13.30 in den Container und diskutiert mit uns das Leben am Stadtrand – und wie es sein könnte. Wie wäre es, wenn es nicht nur EIN Zentrum in Zürich gäbe, sondern mehrere? Mit Kultur, Dichte, öffentlichen Räumen und allen Qualitäten, die so ein Zentrum hat? Zürich Nord jedenfalls ist auf dem Weg dahin, wie der Rundgang zeigen wird.

Danach treffen wir uns im geliebten Container und diskutieren das Gesehene, unsere Wünsche und Strategien. Gibt es einen besseren Ort dafür als die Wunderkammer?