Sa 28.04., 20.00: Experimentelle Elektroakustik von Vincent Glanzmann & Tapiwa Svosve

Vincent Glanzmann und Tapiwa Svosve gehören wohl zu den talentiertesten jungen Musikern der Zürcher Jazzszene. Selber auch als Veranstalter tätig, bewegen sie sich agil zwischen Stilen und Räumen, Instrumenten und Publika. In die Wunderkammer kommen sie mit je einem neuen elektroakustischen / elektronischen Set.

Vincent Glanzmann –<°>^.°-s-^
drums, microphones

Zeitgleich mit dem Release des kryptischen Albums „Z/Rzw-Shiiiiiii“ präsentiert Vincent Glanzmann das eigenwillige, elektro-akustische Stück –<°>^.°-s-^. Über den für ihn charakteristischen, dogmatischen Umgang mit Konzept und Klang offenbart sich sein persönliches Verständnis der zeitgenössischen Perkussion.

Tapiwa Svosve ::: Cullllt
electronics

Tapiwa Svosve ist Saxofonist…zumindest meistens. In seinem Soloprojekt ::: Cullllt befasst er sich mit elektro-akustischen mikrosystemen und dem Umgang mit Raum.

https://archive.org/details/Cullllt-Attached
http://www.actsofsilence.com/tag/open-sound-group/

Hinterlasse einen KommentarBearbeiten

Advertisements

Mi 25.04., 20.00: Sound and Space – instrumental-elektronische Improvisationen

 

Sound and Space

Margarethe Maierhofer-Lischka (Kontrabass – „Basso Mobile“)
Raimund Vogtenhuber (Elektronik, Synths, Klangdevices)

Das instrumental/elektronische Duo betreibt Klangforschung mit den Möglichkeiten des Instruments und Elektronik, als auch mit Einbezug des umgebenden Raumes. Musikalisch beschreiten die Experimentalmusiker Wege zwischen amorphen Klangflächen, verschrobenen Elektroniksounds und verspielten Geräuschexperimenten. Der Raum wird akustisch bearbeitet und verarbeitet mit verschiedenen Möglichkeiten der Beschallung (mobile Lautsprecher, mobile Devices der Zuschauer) – die Positionen werden im freien Spiel erkundet. Dabei entsteht eine abwechslungsreiche musikalische Reise, im Dialog zwischen elektronischen Klängen, akustischem Instrument, Publikum und Umgebung.

Lokales Netzwerk bauen in der Kunsthalle!

Fast gleichzeitig basteln in der Kunsthalle Zürich ab 19.00 die Technik-Freaks unter der Leitung von Panos (MAZI) ein lokales Netzwerk. Sie setzen ein Rasberry Pie auf und experimentieren mit den Community-Anwendungen der MAZI Zone. Dies wird voraussichtlich der letzte Workshop in der Kunsthalle; danach geht’s in die Wunderkammer!

Mi 25.04., 19.00: The organic internet – build your own local network!
Kunsthalle Zürich, Limmatstr. 270, 8004 Zürich

 

Di 24.04., 18.00: 3. Quartierentwicklungsstammtisch mit Christian Häberli / IG Grubenacker

 

Die Stadt Zürich boomt: Allein in Seebach werden bis 2035 40% mehr Menschen wohnen. Auch in und um Leutschenbach wachsen die Hochhäuser – nicht zur Freude aller. So will entgegen dem Wunsch der Grubenacker-BewohnerInnen die Stadt entlang der Thurgauerstrasse Hochhäuser für 2000 Menschen bauen. Die Bewohnerschaft hat sich in der IG Grubenacker zusammengeschlossen und möchte bei der Gestaltung der städtischen Siedlung Thurgauerstrasse West mitreden. Präsident Christian Häberli stellt im Rahmen des Quartierentwicklungsstammtisches die Ideen der IG Grubenacker vor – und zur Diskussion!

Das Grubenackerquartier am Rande Leutschenbachs wird sein Gesicht in den nächsten Jahren grundlegend ändern. Zu den heute etwa 500 EinwohnerInnen sollen in der städtischen Überbauung „Thurgauerstrasse West“ (im Modell blau) rund 2000 dazukommen; die Zugezogenen werden die neuen Gebäude und Hochhäuser besiedeln, die auf dem heutigen Schrebergartenareal gebaut werden sollen (im Modell rot umrahmt). Damit wird das Grubenackerquarter innert weniger Jahre von einer Vorstadt-Gartensiedlung zu einer Bebauung mit innerstädtischer Dichte.

Was heisst das für das Quartier? Was könnte das für die bauliche Entwicklung des bereits gebauten Quartierteils heissen? Wie können die jetzigen Quartierbewohnenden mitgestalten? Können sie nur zuschauen wie die bisherige Lebens- und Wohnqualität durch eine andere ersetzt wird?

Eine der zentralen Einwendungen der IG Grubenacker zu den Gestaltungsplänen „Thurgauerstrasse West“ ist die Forderung nach einer Planung, welche eine ausgewogene Entwicklung im ganzen Bereich zwischen Thurgauerstrasse, Schärenmoosstrasse, Bahnlinie und Eisfeldstrasse ermöglicht. Die ausgewogene Entwicklung konkretisiert die IG in der zweiten Forderung nach einer quartierverträglichen Überbauung. Das heisst Verzicht auf die geplanten Hochhäuser und eine massive Senkung der vorgesehenen Ausnützungsziffer. Dazu kommt als dritter Punkt die Forderung nach Freiräumen sowie dem Erhalt der bestehenden Baumbestände und Gebäude im Gestaltungsplangebiet.

Mit den Forderungen nach einer übergeordneten Planung und dem Verzicht auf Hochhäuser sind die BewohnerInnen des bestehenden Quartierteils nicht allein. Vertreter von Wohnbaugenossenschaften äussern ebenfalls Einwände gegen die geplanten Hochhäuser. Zeit also, Ideen auszutauschen und gemeinsame Positionen auszuarbeiten.

Die Veranstaltung findet im Container statt, direkt neben der Haltestelle „Glattpark“ des 10er/11er/12er Trams

Anfahrt

Fr. 06.04., 20.00: Trrma (dr/synth, IT) + Mimi Kawouin (electr., FR)

Es wird befreiend laut, richtig laut, wild, experimentell, improvisiert und auch durchaus  lustig: Am nächsten Freitag dröhnen zu unserem Vergnügen die Impro-Elektronik-Noise-Projekte Trrma‘ und Mimi Kawouin in der abgedunkelten Wunderkammer.

TRRMA‘ sind die italienischen Musiker Giovanni Todisco (Perkussion) und Giuseppe Candiano (Synth), die mit ihrem eklektischen Mix aus afrikanischer und symphonischer Perkussion umrahmt vom analog modular Synthesizer an archaische Tänze erinnern, kombiniert mit Scifi und distopischen Gefühlen. Ihre Inspirationsquellen sind die elektroakustische Musik, Grindcore, Japan Noise, mediterane und symphonische Musik.

https://soundcloud.com/trrma-573724885/trrma-impro-2
https://soundcloud.com/trrma-573724885/trrma-impro1
https://www.youtube.com/watch?v=9dhi6iUALw0

Die seltsame Kreatur Mimi Kawouin wirft mit ihren modifizierten elektronischen Geräten das Publikum in eine lärmige und chaotisch immersive Erfahrung. Zwischen Mini-Songs à la Sesamstrasse-Noise und handgemachten rhythmischen Explosionen oszilierend, beschert uns Mimi Kawouin eine befreiende Katharsis – hypnotisch, lustig, spielerisch und messy.

https://ikiktikikipik.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/watch?v=rJ6XWSFhh9o