Sa 23.09., 20.00: Hypnotische elektronische Frequenzen von D.C.P.

Beeinflusst durch die Pioniere elektronischer psychoakustischer Musik und schamanischer Rituale kombiniert der Genfer Elektroniker D.C.P. hypnotische Frequenzen, die den Zuhörer in einen zuweilen verstörenden Zustand versetzen. Lange Soundtracks und Verzerrungen greifen ineinander, um langsam sich bewegende apokalyptische Texturen zu kreieren. Magnetbänder und Feedbacks tauchen die Zuhörer in einen Zustand der Kontemplation und verwandeln ihre Sinne nach und nach in eine kaleidoskopische Molasse.

Wir dunkeln die Wunderkammer ab und driften mit den Sinustönen von D.C.P. in ein anderes Universum…

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So 17.09., 19.00: Sonntagssoli Olga Nosova / David Meier

Das Holz wartet auf der Kiesfläche darauf zum Pavillon wiederaufzuerstehen und das Kulturprogramm im Container nimmt seinen Lauf; es wird mit der beginnenden Saison auch dichter. Am Sonntag erwartet uns die dritte Auflage von Alex Rivas Sonntagskonzerten, wie gewohnt mit Meistern des zeitgenössischen improvisierten Musikschaffens, diesmal mit der russischen Drummerin Olga Nosova und dem Zürcher Perkussionisten David Meier.

Olga Nosova – Drumset

In prägenden Formationen des russischen Underground wie Astma, Brom oder the Motherfathers ist Olga Nosova die treibende Kraft am Schlagzeug. Seit den Nullerjahren peitscht sie den Sound voran, sei es in im Bereich des Free Rock, des Noise, der Improvisation oder des Tanzes. Kennzeichnend für die Multiinstrumentalistin, Sängerin und Komponistin sind Eindringlichkeit, Rastlosigkeit, Ungestüm.

olganosova.com

David Meier – Drumset / Präparationen

Die Kompositionen in David Meiers Solo-Programm sind über einen Zeitraum von mehreren Jahren entstanden und gewachsen. Sie stellen eine direkte Verbindung zur persönlichen Arbeit und Spielweise in seinen Bands dar und bieten ihm gleichzeitig Raum zur Improvisation. Im Zentrum seines aktuellen Programms steht der Puls, wobei er durch Dehnung, Überlagerung und Permutation abstrakte rhythmische Gebilde kreiert.

www.d-meier.ch

Genau die richtige Inspiration für einen romantisch-verregneten Sonntag in der herzlich-herzigen Bar des Containers, mit Kerzen, netter Gesellschaft und guter Musik. Be there.

Unser Holzpavillon ist da!

 

Pünktlich um 09.30 war er da: Der Sattelschlepper mit dem ersten Teil unseres Holzpavillons. Gekommen ist er von der Badenfahrt, wo der Pavillon bereits zehntausende von Besucher/innen erfreut hat. Streng nach dem Motto der Wunderkammer „Es gibt keinen Abfall, ausser man wirft etwas weg“ haben dessen Schöpfer, die 2×2 Architekten, der eleganten Holzkonstruktion zu neuem Leben verholfen, indem sie der Wunderkammer das Gebäude für Ateliers, Werkstätten und Vereinslokale vermacht haben. Den Transport ermöglicht hat Hugelshofer Elektro, ebenfalls aus dem Aargau.

Fünf Zimmerleute haben den Sattelschlepper in Baden beladen, in der Wunderkammer nahmen Christian und Vesna vom Vorstand sowie Tobi von 2×2 Architekten die Balken in Empfang. Am Ende des langen und heissen Tages lagen die Balken der Holzkonstruktion fein säuberlich geordnet auf der Kiesfläche und warten nun auf Baubewilligung und Bautruppe. Und ihre nächsten Nutzer/innen: Gerne nimmt die Wunderkammer Vorschläge von Nachhaltigkeitsinitiativen, KünstlerInnen, Elektronik-Freaks oder anderen innovativen Leuten entgegen, die hier gemeinsam mit anderen eine neue Welt erschaffen wollen!

Kommt also am Freitag wie gehabt ab 17.00 zum Wunderkammer Social Club, damit wir die Ankunft des neuen Gebäudes begiessen und seine Form und Nutzung diskutieren können. Auf Initiative Colins von der Hirslanden haben wir nun auch mehr Biersorten zur Auswahl.

So schön ist der Pavillon – hier an der Badenfahrt:

Und so kam er in die Wunderkammer:

Tobi von 2×2 Architekten zeigt, dass er nicht nur schöne Gebäude entwerfen, sondern auch bauen kann:

Während sie auf die nächste Ladung wartet, baut Vesna am Weg durch den Zauberwald weiter: