Heute 11.12. ab 19.00: Stahl, Fizz Intolerance und DJ Relheo

Nach dem super groovigen, fröhlichen und gemütlichen Reggae/Ska-Abend mit Skarabaeus und Jah B Selektor nun zum elektronischen Teil unseres feinen, kleinen Festivals.

Es treten auf:

Stahl
Analog modular Synthesizer mit experimentellen Klängen, Flächen und bassigen Beats
http://www.stahlnow.com

FIZZ INTOLERANCE (EX-H.U. & C.O.)
U. rs Brändlin: drums
C. hristian Fürholz: guitar
O. rlando Torres: bass
Zürich-Airgate-Leutschenbach based trio from the impro-experimental-school: electronic beats, hypno bass and dreamy to wall of sound guitar
https://soundcloud.com/fizz_intolerance

Relheo
Straight from Glattpark mit ruhigen Techno-Beats für die gute Stube
https://soundcloud.com/relheo

Fr 10.12.21, 19.00: Reggae night in der Wunderkammer

Let the sunshine in! Skarabaeus und Jah B Selector entführen uns nach Jamaica mit den groovigsten Beats on earth.
Skarabaeus spielt Trompete, loopt sie. Dubt. Jammt auf der Strasse, in Pubs und in Wohnungen – es soll inspirieren und gut tönen. Skarabaeus liebt den jamaikanischen Ska und die Reggae Musik. Und er erzeugt sie live vor uns, mit Kästchen, Reglern und Kabel – live Musik vom Feinsten aus dem schönen Leutschenbach!


http://www.soundcloud.com/skarabaeus
https://skarabaeus-sounds.bandcamp.com/
https://joesjourneys.bandcamp.com

Ska. Und Reggae. Und Reggaeton. Hit auf Hit auf Hit. Das ist Jah B Selector! Von Schwamendingen straight to the Wunderkammer. Yeah.

https://www.facebook.com/jahbselectorpushupsoundsystem

Es wird nicht getanzt und die 2G werden kontrolliert.

Heute! „Welche Kultur am Rande der Stadt?“: Ausstellung ab 17:00, Podium ab 19:00, DJ ab 22:00

Mit der Ausstellung, dem Podium, dem Video-Mapping von Chiara Turel und schliesslich DJ Hans ohne Gret beginnt endlich das kleine Festival, bei dem es – um uns geht: Die Kultur am Rande der Stadt! Das Thema ist so schwierig und spannend, dass es laufend Verschiebungen gab bei den Podiumsgästen. Es freut uns sehr, dass schlussendlich eine illustre Expertenschar zusammengekommen ist.

Es diskutieren:

– Judith Stofer: AL Kantonsrätin und Mitglied der kantonalen Bildungs- und Kulturkommission
– Jacqueline Falk: Leiterin Kultur & Gesellschaft Zürioberland Kultur
– Albert Frölich: Präsident Quartierverein Seebach
– Christian Häberli: Initiant und Präsident der IG Grubenacker, Gründungsmitglied der Genossenschaft Grubenacker und Gemeinderatskandidat der AL
– Etrit Hasler: Poetry Slammer, Vorstandsmitglied Pro Kultur Kanton Zürich und SP Gemeinderatskandidat

Moderation: Anna Graber (Café des Visions)

Vor dem Podium öffnet bereits um 17:00 die Ausstellung mit Bildern von Jürg Klingler zum Thema „Agglo“ und der Video-Arbeit von IOKOI „Tales of Another Felt Sense of Self“. Nach dem Podium präsentiert Chiara Turel das von der Wunderkammer in Auftrag gegebene Video Mapping „Ophelia Rising“ und DJ Hans ohne Gret verwandelt unsere romantische Bar ab 22:00 in eine gemütliche Lounge.

Gerne hätt ich euch ein Titelbild mit Hans ohne Gret gepostet, aber der DJ aus der benachbarten Genossenschaftssiedlung „Mehr als Wohnen“ ist etwas linsenscheu. Also tu ich Skarabäus, den Ska-Elektroniker vom Freitag, drauf. Offensichtlich besteht Kultur am Rande der Stadt v.a. aus Kabeln 😅

Hier immerhin der Link zu Hans mit und ohne Gret zum reinhören: https://soundcloud.com/r3-to

Ausstellung Do-Sa 09.-11.12.21, 17.00-24.00: „Kultur am Stadtrand“

Am Stadtrand kommen Stadt und Agglomeration zusammen, prallen zwei Welten aufeinander. Vier Künstler:innen beschäftigen sich mit Ort, Identität und Aussage in der Zwischenwelt.

Die „Agglo“ – nicht Land und nicht Stadt, eine Zwischenzone mit eigener Identität, die wir zu (er)kennen glauben. Jürg Klingler und David Monllor nähern sich figurativ und naturalistisch diesem Phänomen, der eine präzis und detailgetreu mit meist menscheleeren Impressionen, der andere in groben Strichen auf der Spur der menschlichen Natur.

Von den Winterthurer „Jungen Wilden“ der 80er Jahre inspiriert begleitete die Malerei den 1960 geborenen Maler Jürg Klingler ein Leben lang, intensivierte sich aber erst in den letzten fünf Jahren. Alltagsszenen, Menschen, Blicke, Tätigkeiten – v.a. die naturalistisch festgehaltenen Menschen faszinieren den Künstler. Menschenleer sind dagegen die Landschaften und sub/urbanen Szenen des Aarauers David Monllor. Schon mit zwölf Jahren kommt der 1987 geborene Künstler mit der Graffiti-Szene in Kontakt, die ihm Reisen ermöglicht, bei denen er unzählige Wände gestaltet. Vor acht Jahren wendete sich der Autodidakt vollständig der Ölmalerei zu.

https://j-klingler.art
http://www.davidmonllor.ch/

Mit der Video-Arbeit «Tales of Another Felt Sense of Self» nimmt die Zürcher Elektronikerin IOKOI aka Mara Miccichè an der Ausstellung zur Kultur am Rande der Stadt teil. Die Arbeit erschien im März 2021 als sinnesübergreifendes Werk (audio (IOKOI) / video-series (Michele Foti) /art book/room scent) auf dem Schweizer Label für experimentelle und elektronische Musik –OUS, zu dessen Gründer:innen sie zählt. Drei Jahre arbeiteten die drei Künstler zusammen, „shaped by the decomposition of self and its recomposition into new forms of expression“. Mara Miccichè erwarb sich an der Zürcher Hochschule der Künste den Master of Arts Musik und ist mehrfach ausgezeichnet.

http://www.iokoi.net
Interview zum Kunstwerk: https://www.magazinesixty.com/iokoi-qa/

Die 1998 in Trieste geborene und nun in Pfaffhausen wohnhafte Chiara Turel trägt ein eigens für die Wunderkammer angefertigtes Videomapping zum Programm bei, das die Fassade des Containers zum Leben erwecken wird. Seit Jahren liegt dort Ophelia schön und tot im Seerosenteich, ein Spielball der politischen Mächte. Doch nun geschieht mit Shakespires Wasserleiche Ungeahntes – Ophelia Rising! Chiara Turel ist Illustratorin und absolviert das letzte Jahr des Bachelors Kunst und Medien an der Zürcher Hochschule der Künste.

Das Videomapping findet nach dem Podium am Donnerstag statt.

https://www.behance.net/chiaraturel