Die erste Residency der message salon embassy in Zürich Nord (Mehr als Wohnen / Hunzikerareal) geht zu Ende – Ninutsa Shatberashvili und Sandro Sulaberidze kehren nach Tbilisi zurück. Zur Feier des Tages lädt darum die Wunderkammer in Kooperation mit der embassy zum Fest mit den DJs CRISPR & R3TO. Das heisst Deep und Tech House bis zum Umfallen oder den ersten Sonnenstrahlen.
Ab 18.00 wird vorgängig das message salon embassy Zine #8 in der embassy released, mit Suppe und Photographie – alle sind herzlich eingeladen!
Hunzikerareal, Dialogweg 6, 8050 Zürich
„Liebeslied“ durchkreuzen die erste Assoziation, die ihr Name weckt. Viel mehr als
überzuckerte Süsse zelebrieren sie die zerreissende Kraft, die Sehnsucht und bedingungslose
Hingabe, die Liebende fühlen. Das Trio aus Berlin und Basel abstrahiert Elemente der Noise-, Drone-, Club- und Rock-Musik zu Liedern über Neuerweckendes, Liebgewonnenes; nicht unangestrengt, aber extrem/schön. Die Musiker Nico van Wersch (Gitarre), Michael Anklin (Drums) und Jan Sutter aka: PYXE (Sampling, Live Electronics) haben durch ihre Liebe zu elektroakustischen Instrumenten und zur Erweiterung klanglicher Horizonte und Mittel zueinander gefunden. Um Liebesgeschichten zu erzählen abseits vertrauter Songstrukturen.
Ende Monat ist’s wieder soweit – in der Wunderkammer performt der Bär. Es wird wieder gestereoskopiert, es wird wieder zwischen den Zeilen gelesen, ja, es wird bestimmt wieder ein Vergnügen! Dieses Mal unter dem Thema „Sicht“. Für die zweite Ausführung desPerformance-Festivals haben Wassili und Crew schaurig schöne Performances organisiert!
Folgende Künstler*innen werden die Wunderkammer verzaubern:
Zwei Gitarristen aus der Neuen Musik. Einer aus Israel / Berlin, einer aus Zürich. Einer spielt akustisch, der andere elektrisch, der eine komponierte, der andere improvisierte Musik. Sie sind sich ähnlich und total verschieden – Ido Bukelman und Christian Buck.
Christian Buck wählt für den Klassik-Abend am Samstag in der Wunderkammer Steve Reichs „Electric Counter Point“: Als Solist spielt er zu einer Aufnahme von Reichs Stück, vertont von vier Gitarren (u.a. seiner eigenen). Ido Bukelman, Multi-Instrumentalist und Komponist / Improvisator performt gleich auf drei Instrumenten: Einem präparierten Banjo, der Gitarre und Perkussion. Sehr zeitgenössisch – wenn auch ebenso minimal wie Reich – experimentiert Bukelman mit Klängen, Klangfarbe und -formen in ungleich freierer Form. Ein Abend also voller Gegensätze, der die Gitarre als schillerndes Instrument feiert.
Die einen musizieren, die anderen sprayen, zu unser aller Genuss und Kontemplation. So nutzen die Street Artists die letzten warmen Herbsttage für die Umsetzung ihrer grossartigen Kunstwerke. Allen voran „Ksen“ Kris Wüthrich, der Gewinner des Street Art Festivals im Juli. Er entschied sich für zwei sehr unterschiedliche Sujets für die Vorder- und die Rückseite des Containers. Während auf der Vorderseite eine technische Bildschirmstörung („Glitch“) auf die experimentelle digitale Kunst im Innern des Containers aufmerksam macht, treibt im Garten die wunderschöne Ophelia im nassen Grab, zusammen mit rosaroten Seerosen. Poetisch, romantisch und einfach nur unendlich schön.
Derweil widmet sich Präsidentin Vesna dem Wegbau und führt das Werk nun endlich zu Ende. Hier die Aufnahmen des Grande Finale!