Fr. 07.04.: Cachalot +++ DJ Raw Shan

Das gestrige Konzert mit Félicie Bazelaire fand bei wunderschönem Kerzenlicht statt: Das Elektrisch im Container funktionierte nicht. Umso intensiver war das Kontrabass-Solo Félicies, mit dem sie die urbane Atmosphäre der Thurgauerstrasse im Fenster hinter der Bühne verzauberte.

Am Nachmittag hatte die Wunderkammer bereits an der gelungenen Kunst-Aktion der ABZ auf deren Bauwand im Glattpark teilgenommen. Unter fachkundiger Anleitung unserer künstlerischen Leiterin Eva erschufen wir unsere Auslegung des Aktionsthemas „Landen und Begegnen“: Unsere bisherigen Plakate widerspiegelten das Programm, mit dem wir im Glattpark gelandet sind; die am Ort auch von vielen Kindern gezeichneten neuen Plakate thematisierten die künftigen Begegnungen. In Panos‘ elektronischen Briefkasten, die Wunderbox, konnten unsere Gäste zusätzlich Wünsche für die Wunderkammer abgeben. Eine wirklich schöne Aktion – danke, ABZ, wir freuen uns auf mehr!

Am nächsten Freitag geht es weiter mit dem Jazz Impro-Duo Cachalot aus Lausanne (Jamasp Jhabvala – Geige, Marc Berman – Akkordeon). Für die Party danach konnten wir die Techno-DJane Raw Shan gewinnen, die speziell für den Container ein Experimental-Set zusammengestellt hat. Ein exzellenter Test also für unser neues aufgehängtes DJ-Pult: Wird es nun immer noch das Erdbeben der Tanzenden auf die Nadel übertragen? Wir sind gespannt.

http://www.jamaspjhabvala.net
https://soundcloud.com/marcberman/

Impressionen von der Kunstaktion an der Bauwand der ABZ @Glattpark

Sa 01.04.17 Kunstaktion und Konzert

Die Genossenschaft ABZ wird unsere Nachbarin! Wie auch die Wunderkammer veranstaltet die grösste Wohnbaugenossenschaft der Schweiz bereits beim Bauen eine gestalterische Aktion: Unter dem Titel „Landen und Begegnen“ errichtet die Wunderkammer zusammen mit anderen KünstlerInnen und BewohnerInnen des Glattparkes an deren Bauwand an der Glattparkstrasse ein partizipatives Gesamtkunstwerk. Was wir beitragen, seht ihr um 13.00, wenn wir uns gemeinsam ans Werk machen. Um 18.00 feiern wir mit einer Vernissage vor Ort das entstandene Kunstwerk. Also kommen und mitwirken!

Um 19.00 öffnen wir dann den Container für die Teilnehmenden und Angereisten. Zur Feier des Tages haben wir die Pariser Kontrabasistin Félicie Bazelaire eingeladen, die um 20.00 drei für sie komponierte Stücke spielt. Vorher und nachher unterhält uns der Wunderkammer-Resident DJ Repos mit feinstem Jazz. Ein grosser und langer Tag also für die Kunstbegeisterten des Glattparkes!

13.00  Beginn der Kunstaktion an der Bauwand der ABZ (Glattparkstrasse beim See)
18.00  Vernissage vor Ort
19.00  Türöffnung des Containers
20.00  Konzert Félicie Bazelaire
21.00  DJ Repos

Eine Klangprobe von Félicie Bazelaire
Zur Musik

Zur Kunstaktion der ABZ

 

Montags ab 03.04.17: Zeichenkurse für Erwachsene

Bald werden unsere Gäste im Container nicht nur Events geniessen, sondern auch verschiedene Zeichentechniken erlernen können. Anhand von Beispielen und mittels praktischer Übungen lernen die TeilnehmerInnen, Objekte und die menschliche Figur trotz ihrer Komplexität auf vier grundlegende Formen zu reduzieren und sie dreidimensional und plastisch darzustellen. Wichtigstes Ziel des Kurses wird jedoch sein, jede Scheu abzulegen und mit dem einzelnen Kunstwerk individuelle Gefühle und seine eigene Persönlichkeit auszudrücken. Jeder kann zeichnen!
INHALT DES KURSES
Beobachtungs- und Wahrnehmungsübungen. Erkennen der Formen, Proportionen und Strukturen. Umgang mit Bleistift, Kohle und Farbstift. Modulation der Linie. Vertiefen von Themen wie: Bildkomposition, Raum, Perspektive, Licht und Schatten. Verfeinern der Fertigkeiten in realistischer Darstellung.
LERNZIELE
Die Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen kennen die wichtigsten Zeichentechniken und können diese anwenden. Sie zeichnen Objekte und Gegenstände und beobachten dabei Formen, Proportionen und Strukturen. Sie können mit Bleistift, Kohle und Farbstift umgehen. Ihre visuelle Wahrnehmung und ihre Beobachtungsfähigkeit werden geschult. Sie vertiefen Themen wie: Bildkomposition, Raum, Perspektive, Licht und Schatten.
KURSLEITUNG
Anca Sinpalean ist bildende Künstlerin und Kuratorin, hält einen Master-Abschluss in Curating von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), einen Master-Abschluss in Bildender Künste von der Akademie für Bildende Künste in Bukarest, sowie einen Bachelor-Abschluss in Malerei. Seit 2013 gibt sie Zeichnen- und Malkurse für Erwachsene und Kinder. Sie war bis 2016 künstlerische Leiterin bei der Wunderkammer Glattpark.

Sa 25.03.2017: RedMonky’s_lovelove#15 +++ DJ Ulla

 

Am Samstag geht es weiter im Kulturprogramm der Wunderkammer: Elektronisch, exzellent, exzessiv. Red Monky reisen mit einem experimentellen Programm aus Berlin an und der Zürcher DJ Ulla heizt dazu tüchtig zum tanzen ein. Yeah!

Die Gruppe

Red Monky ist eine offene Performance-Gruppe, die sich mit dem Verhältnis von Klang- und Bewegungsimprovisation auseinandersetzt. Unmittelbar hinterfragt sie die Grenzen zwischen den beiden Medien, verwischt sie und/oder zieht sie neu. Red Monky ist zudem eine Plattform für KünstlerInnen, die sich aktiv mit dem Bereich von Feminismus und Gender befassen.

http://manonparent.com/red-monky/

Die Performance

lovelovelove#15 ist sinnlich, ausufernd, minimalistisch, rot und Post-Pop; ein Lektüre – Konzert rund um das Thema Liebe. Es würdigt und bezieht sich auf Bell Hooks, Paul B. Preciado und Pauline Oliveros. Die benutzten Instrumente sind 2 Körper, 5 Mini Casio Keyboards, Effektpedale, Melodicas, Stimmen, Radio und Bücher.

Die Performerinnen

Miriam Siebenstädt, aka Jean P’ark, ist Multi-Instrumentalistin und Improvisatorin aus Berlin. Während des Saxophonstudiums in den Niederlanden konzentrierte sie sich verstärkt auf improvisierte Musik. Ihr musikalischer Fokus ist auf Minimalismus, Repetition, Klang als solchen, extreme Dynamiken gerichtet, wobei sie erweiterte Techniken und präparierte Instrumente benutzt.
Manon Parent ist eine Violonistin mit klassischer Ausbildung, Komponistin, Tänzerin und Choreographin für zeitgenössischen Tanz mit Abschluss am Pariser Konservatorium. Nach einem Stipendiat in New York interessiert sie sich verstärkt für Noise und Performance und den Dialog zwischen den Kunstformen. Sie ist Gründerin das pluridisziplinären Kollektivs Embody und Mitbegründerin des deutsch-polnischen Projekts Osmosis, das die Wechselbeziehungen zwischen improvisierten Bewegungen und Klängen auslotet.