Fr. 06.04., 20.00: Trrma (dr/synth, IT) + Mimi Kawouin (electr., FR)

Es wird befreiend laut, richtig laut, wild, experimentell, improvisiert und auch durchaus  lustig: Am nächsten Freitag dröhnen zu unserem Vergnügen die Impro-Elektronik-Noise-Projekte Trrma‘ und Mimi Kawouin in der abgedunkelten Wunderkammer.

TRRMA‘ sind die italienischen Musiker Giovanni Todisco (Perkussion) und Giuseppe Candiano (Synth), die mit ihrem eklektischen Mix aus afrikanischer und symphonischer Perkussion umrahmt vom analog modular Synthesizer an archaische Tänze erinnern, kombiniert mit Scifi und distopischen Gefühlen. Ihre Inspirationsquellen sind die elektroakustische Musik, Grindcore, Japan Noise, mediterane und symphonische Musik.

https://soundcloud.com/trrma-573724885/trrma-impro-2
https://soundcloud.com/trrma-573724885/trrma-impro1
https://www.youtube.com/watch?v=9dhi6iUALw0

Die seltsame Kreatur Mimi Kawouin wirft mit ihren modifizierten elektronischen Geräten das Publikum in eine lärmige und chaotisch immersive Erfahrung. Zwischen Mini-Songs à la Sesamstrasse-Noise und handgemachten rhythmischen Explosionen oszilierend, beschert uns Mimi Kawouin eine befreiende Katharsis – hypnotisch, lustig, spielerisch und messy.

https://ikiktikikipik.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/watch?v=rJ6XWSFhh9o

Bau-Festival 22.06.-29.07.18: Call for artists!

 

Die Weidenkätzchen im Zauberwald spriessen und bald auch unser Holzpavillon, der auf der Kiesfläche neben dem Container ¨überwintert hat. Während dem Baumonat vom 22.06. bis zum 29.07. bauen wir nicht einfach den Pavillon auf – wir feiern ihn! Tagsüber erschaffen wir ein Baukunstwerk der Waste Architecture (Architektur aus rezykliertem Baumaterial); abends und nachts öffnen wir den Container und veranstalten Kunst in all ihren Formen – Musik, Performances, Literatur, Film, Tanz. Kunst am BauEn halt 🙂

Es sind also 38 Abende zu bespielen! Schaffen wir das?

Die Wunderkammer ruft alle artists zur Unterstützung!
Melde dich, falls du ein abendfüllendes Programm hast, das du während des Bau-Festivals präsentieren möchtest: vereinwunderkammer@gmail.com

First come, first serve – wer zuerst kommt, kriegt die besten Daten 😉

25.03., 18:30: Sonntagskonzert No.4 mit Maresuke Okamoto + Alex Riva

 

Nächsten Sonntag ist es wieder so weit: Die Sonntagskonzerte starten in die neue Saison, wie immer mit zwei improvisierten Solos und einer Suppe. Die Solisten sind:

MARESUKE OKAMOTO benutzt  den Kontrabass, der im Jazz gewöhnlich eine Begleitrolle spielt, schon seit 1982 für Soloauftritte in der japanischen Szene. Dabei säbelt Maresuke Okamoto mit tänzerischer Leichtigkeit dichte Miniaturen, Verflechtungen, halsbrecherische Wendungen aus seinem Instrument. Seine eruptive Spielweise entfaltet eine nicht durch Mainstream oder musikalische Moden verfälschte Dramatik.

ALEX RIVA spielt zum ersten Mal seine Plastikblockflöte mit Kontaktmikrophon solo. Die Kollateralgeräusche des Flötenspiels wie Finger- und Zungenschläge treten in den Vordergrund. Das Instrument selbst wird zum Mikrophon, das die auftreffenden Klänge dem Zittern des Plastiks einverleibt und verwandelt. An Feedbacks wird es nicht fehlen.


Türe und Suppe: 18h
Konzerte: 19h
Maresuke Okamoto, Kontrabass solo
https://maresuke.bandcamp.com/album/maresukes-songbook
Alex Riva, flûtàbeckélec
https://alexriva.noblogs.org/

Sa 17.03.18, 20.00: Nacht der Experimente – mit Yegor Zabelov (Akkordeon / Belarus) +++ DJs Levent Pinarci + Dankushen + Ricard Robert + Molekühl — Visuals: Carmen Stüssi

Und wieder eine Nacht der Experimente: Am Samstag besucht uns Yegor Zabelov, der wohl innovativste weissrussische Akkordeon-Spieler, Komponist und Autor von Film- und Theatermusik. Es liegt darum nahe, eine Zürcher Experimental-Filmfrau miteinzuladen: Carmen Stüssi. Ihre düsteren und poetischen Visuals begleiten das wehmütige und romantische Set Zabelovs (und nachher unsere DJs); der schwarze Zürcher Mond trifft auf die grosse östliche Seele. Vorgängig liesst Jolanda Piniel aus ihrem Werk kurze skurile Texte zum lachen, nachdenken und staunen.

Durch die Nacht begleiten uns vier ganz unterschiedliche DJs, die beweisen, dass „experimentell“ erst mal nichts anderes heisst als intelligent, inspiriert, grenzenlos und innovativ: Die DJs Levent Pinarci (Minimal), Dankushen (Dark Elektro), Ricard Robert (Industrial) und Molekühl (Dark Ambient) entführen uns in eine dunkle, fremde und verzauberte Welt.

Happy Geburi Jolanda, Eva und Vesna!!