So 06.05, 19.00: Indische Musik und freie Improvisation

Bindhu Malini und Vedanth Bindumalini Narayanswamy aus Bengaluru singt sowohl südindisch-karnatische als auch nordindisch-hindustanische Musik. Seit Jahren spielt sie zusammen mit dem Gitarristen und Sänger Vedanth Bharadwaj. Die beiden vertonen mit Vorliebe klassische Poesie in verschiedenen indischen Sprachen und mystische Texte. Auf dem Debutalbum ‚Suno Bhai‘ sind eindringliche Interpretationen des mittelalterlichen Dichters Kabir versammelt. Einen grossen Erfolg feierten Bindhu Malini und Vedanth letztes Jahr mit dem originellen Soundtrack für den feministischen tamilischen Langspielfilm ‚Aruvi‘. Für den Abend in der Wunderkammer werden sie aus ihrem vielseitigen Repertoire schöpfen.

https://soundcloud.com/bindhumalini
https://www.youtube.com/watch?v=Tl9SqlU9FHg

Marina Tantanozi / Alex Riva
Tantanozis Querflöte kreuzt Rivas Längsflöte, schlicht Blockflöte. Beide loten die klanglichen Eigenheiten der Instrumente mit erweiterten Spieltechniken und teilweise verfremdender Mikrofonierung aus. In freier Improvisation breiten sich flirrende Texturen aus, worüber ungezügelte Luftströme zu einigen Turbulenzen führen. Ein musikalischer Trip ins Ungewisse.

https://soundcloud.com/marina-tantanozi
https://alexriva.noblogs.org

Sa 28.04., 20.00: Experimentelle Elektroakustik von Vincent Glanzmann & Tapiwa Svosve

Vincent Glanzmann und Tapiwa Svosve gehören wohl zu den talentiertesten jungen Musikern der Zürcher Jazzszene. Selber auch als Veranstalter tätig, bewegen sie sich agil zwischen Stilen und Räumen, Instrumenten und Publika. In die Wunderkammer kommen sie mit je einem neuen elektroakustischen / elektronischen Set.

Vincent Glanzmann –<°>^.°-s-^
drums, microphones

Zeitgleich mit dem Release des kryptischen Albums „Z/Rzw-Shiiiiiii“ präsentiert Vincent Glanzmann das eigenwillige, elektro-akustische Stück –<°>^.°-s-^. Über den für ihn charakteristischen, dogmatischen Umgang mit Konzept und Klang offenbart sich sein persönliches Verständnis der zeitgenössischen Perkussion.

Tapiwa Svosve ::: Cullllt
electronics

Tapiwa Svosve ist Saxofonist…zumindest meistens. In seinem Soloprojekt ::: Cullllt befasst er sich mit elektro-akustischen mikrosystemen und dem Umgang mit Raum.

https://archive.org/details/Cullllt-Attached
http://www.actsofsilence.com/tag/open-sound-group/

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Mi 25.04., 20.00: Sound and Space – instrumental-elektronische Improvisationen

 

Sound and Space

Margarethe Maierhofer-Lischka (Kontrabass – „Basso Mobile“)
Raimund Vogtenhuber (Elektronik, Synths, Klangdevices)

Das instrumental/elektronische Duo betreibt Klangforschung mit den Möglichkeiten des Instruments und Elektronik, als auch mit Einbezug des umgebenden Raumes. Musikalisch beschreiten die Experimentalmusiker Wege zwischen amorphen Klangflächen, verschrobenen Elektroniksounds und verspielten Geräuschexperimenten. Der Raum wird akustisch bearbeitet und verarbeitet mit verschiedenen Möglichkeiten der Beschallung (mobile Lautsprecher, mobile Devices der Zuschauer) – die Positionen werden im freien Spiel erkundet. Dabei entsteht eine abwechslungsreiche musikalische Reise, im Dialog zwischen elektronischen Klängen, akustischem Instrument, Publikum und Umgebung.

Lokales Netzwerk bauen in der Kunsthalle!

Fast gleichzeitig basteln in der Kunsthalle Zürich ab 19.00 die Technik-Freaks unter der Leitung von Panos (MAZI) ein lokales Netzwerk. Sie setzen ein Rasberry Pie auf und experimentieren mit den Community-Anwendungen der MAZI Zone. Dies wird voraussichtlich der letzte Workshop in der Kunsthalle; danach geht’s in die Wunderkammer!

Mi 25.04., 19.00: The organic internet – build your own local network!
Kunsthalle Zürich, Limmatstr. 270, 8004 Zürich

 

Di 24.04., 18.00: 3. Quartierentwicklungsstammtisch mit Christian Häberli / IG Grubenacker

 

Die Stadt Zürich boomt: Allein in Seebach werden bis 2035 40% mehr Menschen wohnen. Auch in und um Leutschenbach wachsen die Hochhäuser – nicht zur Freude aller. So will entgegen dem Wunsch der Grubenacker-BewohnerInnen die Stadt entlang der Thurgauerstrasse Hochhäuser für 2000 Menschen bauen. Die Bewohnerschaft hat sich in der IG Grubenacker zusammengeschlossen und möchte bei der Gestaltung der städtischen Siedlung Thurgauerstrasse West mitreden. Präsident Christian Häberli stellt im Rahmen des Quartierentwicklungsstammtisches die Ideen der IG Grubenacker vor – und zur Diskussion!

Das Grubenackerquartier am Rande Leutschenbachs wird sein Gesicht in den nächsten Jahren grundlegend ändern. Zu den heute etwa 500 EinwohnerInnen sollen in der städtischen Überbauung „Thurgauerstrasse West“ (im Modell blau) rund 2000 dazukommen; die Zugezogenen werden die neuen Gebäude und Hochhäuser besiedeln, die auf dem heutigen Schrebergartenareal gebaut werden sollen (im Modell rot umrahmt). Damit wird das Grubenackerquarter innert weniger Jahre von einer Vorstadt-Gartensiedlung zu einer Bebauung mit innerstädtischer Dichte.

Was heisst das für das Quartier? Was könnte das für die bauliche Entwicklung des bereits gebauten Quartierteils heissen? Wie können die jetzigen Quartierbewohnenden mitgestalten? Können sie nur zuschauen wie die bisherige Lebens- und Wohnqualität durch eine andere ersetzt wird?

Eine der zentralen Einwendungen der IG Grubenacker zu den Gestaltungsplänen „Thurgauerstrasse West“ ist die Forderung nach einer Planung, welche eine ausgewogene Entwicklung im ganzen Bereich zwischen Thurgauerstrasse, Schärenmoosstrasse, Bahnlinie und Eisfeldstrasse ermöglicht. Die ausgewogene Entwicklung konkretisiert die IG in der zweiten Forderung nach einer quartierverträglichen Überbauung. Das heisst Verzicht auf die geplanten Hochhäuser und eine massive Senkung der vorgesehenen Ausnützungsziffer. Dazu kommt als dritter Punkt die Forderung nach Freiräumen sowie dem Erhalt der bestehenden Baumbestände und Gebäude im Gestaltungsplangebiet.

Vor der Präsentation von Christian Häberli gibt uns Quartierbewohner und Biologe Hans-Pietro Eugster einen Input zum Thema Gesundheit, Glück und Dichte. Dabei wird fragmentarisch der Übersichtsartikel eines Chemikers und Umweltberaters präsentiert und kurz auf eine relevante Studie zum Thema eingegangen.

Mit den Forderungen nach einer übergeordneten Planung und dem Verzicht auf Hochhäuser sind die BewohnerInnen des bestehenden Quartierteils nicht allein. Vertreter von Wohnbaugenossenschaften äussern ebenfalls Einwände gegen die geplanten Hochhäuser. Zeit also, Ideen auszutauschen und gemeinsame Positionen auszuarbeiten.

Die Veranstaltung findet im Container statt, direkt neben der Haltestelle „Glattpark“ des 10er/11er/12er Trams

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