Sa/So 05./06.05.: Waste Architecture-, Parkbau- und Pizzaofen-Workshop

 

Es wird definitiv Sommer, alles spriesst und wächst – auch die Wunderkammer. Wir gehen aus dem lauschigen Container heraus und widmen uns dem Aussenraum mit den drei grossen Themen für diesen Sommer: Dem Bau des Holzpavillons, der Parkgestaltung im Zauberwald und – jaaaaaa! – dem Pizzaofen!!

Damit wir nicht in blinden Aktionismus verfallen, wollen wir uns zuerst in Workshops das Grundwissen für den jeweiligen Bereich aneignen. Und was würde sich mehr als Plattform zur Teambildung und Kommunikation eigenen als Openki – die Plattform für das selbstorganisierte, partizipative Lernen für alle. Es ist uns darum eine besondere Freude, gleich mit drei Workshops am Openki-Festival teilzunehmen:

Einführung in die Philosophie / Theorie der Permakultur
Pizzaofen bauen aus Lehm
Wir bauen einen Holzpavillon: Waste Architecture in der Wunderkammer

Auch sonst gibt’s am Festival ein wunderbares Programm. Also kommen, entdecken, staunen, lernen, Neues erschaffen.
Die ersten Workshops sollen während dem Openki-Festival stattfinden; weiter geht’s dann in der Wunderkammer. Alle Infos zu den Kursen, Anmeldung, Orte etc. findet man laufend auf der Openki-Plattform.

So 06.05, 19.00: Indische Musik und freie Improvisation

Bindhu Malini und Vedanth Bindumalini Narayanswamy aus Bengaluru singt sowohl südindisch-karnatische als auch nordindisch-hindustanische Musik. Seit Jahren spielt sie zusammen mit dem Gitarristen und Sänger Vedanth Bharadwaj. Die beiden vertonen mit Vorliebe klassische Poesie in verschiedenen indischen Sprachen und mystische Texte. Auf dem Debutalbum ‚Suno Bhai‘ sind eindringliche Interpretationen des mittelalterlichen Dichters Kabir versammelt. Einen grossen Erfolg feierten Bindhu Malini und Vedanth letztes Jahr mit dem originellen Soundtrack für den feministischen tamilischen Langspielfilm ‚Aruvi‘. Für den Abend in der Wunderkammer werden sie aus ihrem vielseitigen Repertoire schöpfen.

https://soundcloud.com/bindhumalini
https://www.youtube.com/watch?v=Tl9SqlU9FHg

Marina Tantanozi / Alex Riva
Tantanozis Querflöte kreuzt Rivas Längsflöte, schlicht Blockflöte. Beide loten die klanglichen Eigenheiten der Instrumente mit erweiterten Spieltechniken und teilweise verfremdender Mikrofonierung aus. In freier Improvisation breiten sich flirrende Texturen aus, worüber ungezügelte Luftströme zu einigen Turbulenzen führen. Ein musikalischer Trip ins Ungewisse.

https://soundcloud.com/marina-tantanozi
https://alexriva.noblogs.org

Sa 28.04., 20.00: Experimentelle Elektroakustik von Vincent Glanzmann & Tapiwa Svosve

Vincent Glanzmann und Tapiwa Svosve gehören wohl zu den talentiertesten jungen Musikern der Zürcher Jazzszene. Selber auch als Veranstalter tätig, bewegen sie sich agil zwischen Stilen und Räumen, Instrumenten und Publika. In die Wunderkammer kommen sie mit je einem neuen elektroakustischen / elektronischen Set.

Vincent Glanzmann –<°>^.°-s-^
drums, microphones

Zeitgleich mit dem Release des kryptischen Albums „Z/Rzw-Shiiiiiii“ präsentiert Vincent Glanzmann das eigenwillige, elektro-akustische Stück –<°>^.°-s-^. Über den für ihn charakteristischen, dogmatischen Umgang mit Konzept und Klang offenbart sich sein persönliches Verständnis der zeitgenössischen Perkussion.

Tapiwa Svosve ::: Cullllt
electronics

Tapiwa Svosve ist Saxofonist…zumindest meistens. In seinem Soloprojekt ::: Cullllt befasst er sich mit elektro-akustischen mikrosystemen und dem Umgang mit Raum.

https://archive.org/details/Cullllt-Attached
http://www.actsofsilence.com/tag/open-sound-group/

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Mi 25.04., 20.00: Sound and Space – instrumental-elektronische Improvisationen

 

Sound and Space

Margarethe Maierhofer-Lischka (Kontrabass – „Basso Mobile“)
Raimund Vogtenhuber (Elektronik, Synths, Klangdevices)

Das instrumental/elektronische Duo betreibt Klangforschung mit den Möglichkeiten des Instruments und Elektronik, als auch mit Einbezug des umgebenden Raumes. Musikalisch beschreiten die Experimentalmusiker Wege zwischen amorphen Klangflächen, verschrobenen Elektroniksounds und verspielten Geräuschexperimenten. Der Raum wird akustisch bearbeitet und verarbeitet mit verschiedenen Möglichkeiten der Beschallung (mobile Lautsprecher, mobile Devices der Zuschauer) – die Positionen werden im freien Spiel erkundet. Dabei entsteht eine abwechslungsreiche musikalische Reise, im Dialog zwischen elektronischen Klängen, akustischem Instrument, Publikum und Umgebung.

Lokales Netzwerk bauen in der Kunsthalle!

Fast gleichzeitig basteln in der Kunsthalle Zürich ab 19.00 die Technik-Freaks unter der Leitung von Panos (MAZI) ein lokales Netzwerk. Sie setzen ein Rasberry Pie auf und experimentieren mit den Community-Anwendungen der MAZI Zone. Dies wird voraussichtlich der letzte Workshop in der Kunsthalle; danach geht’s in die Wunderkammer!

Mi 25.04., 19.00: The organic internet – build your own local network!
Kunsthalle Zürich, Limmatstr. 270, 8004 Zürich